der Sex bei der Lust

Man könnte es auch..
.

... "die Motivation von Energie in die Replikation zu investieren" bezeichnen!...

das beschreibt in etwa, wie durch Sex erst Lust geschaffen wird, die schlussendlich im Akt endet.

 

Grundsätzliches:

Sexualität.

Erst durch das bewusst gewordene Erfahren von Feelings und des sich gegenseitig Begehrens wird realisierbar, das miteinander Nachwuchs praktiziert werden kann. Selbst Tiere haben eine Art Momentbewusstsein, welches sie auf das Vermehrungsritual eingehen lässt. Dieses findet im tiefsten Innersten des Herzens statt.

Da , wo die Seele sitzt,(die Verknüpfung zum Kollektivwesen, gleich welcher Gattung und Art) findet auf emotionaler Basis eine Art Informationsaustausch statt. Diese wird über das Rückenmark, die als Überträgerantenne fungiert, an das kollektive Gesamtwesen gesandt, welches dabei über einen Rückkoppelprozess psychische Energien freisetzt.Diese Energie wird vonm Kollektivbewusstsein zur Motivation gegeben, um dem werdenden kommenden Leben seine ganze Aufmerksamkeit zu gewähren.

Stichwort Kümmerungsinstinkt.

Dieser erst ermöglicht jeder Art sein Überleben, da durch dieses Kümmern (mal dahingestellt, ob es überwiegend genetisch schon mitgegeben wurde oder erst später durch das Kopieren von Verhaltensmustern erworben wird ) Spiegelzellen im Gehirn

Dabei werden unter anderen auch die verschiedensten Verhaltensmuster von elterlicher Seite aus in die tiefsten Erinnerungsschichten des neugeborenen Wesen gelegt. Diese Informationen können später nicht bewusst von Gehirn eines Menschen aufgerufen werden, da er als Erwachsener in der rationalen Welt des Verstandes lebt. Doch beim verliebtsein und dessen Erregungsgefühle schalten die Weichen auf Durchflutung, welche die alten Erst- Erfahrungen aus der Geburtszeit und dem freudigem Empfang und dessen folgenden Pflegerituale...( oder auch nicht, wenn das Neugeborene ungewünscht war und einfach so reinplatzte..)

Als Baby spürt man, wie gerne und wie liebevoll sich um seinen kleinen Körper und dem noch unbeschriebenen Selbst gekümmert wird. Gewickelt, (Popo putzen) Fieber messen, die täglichen Verunreinigungen des Körpers entsorgen und die Körperöffnungen pflegen, die Bedürfnisse wie hunger, Durst , Trost und Zuwendung empfangen,gewaschen, gesalbt und gebusselt werden und all die anderen pflegenden und liebkosenden Notwendigkeiten, die eben eine Mama (oder auch Papa) in Form ihrer Liebe ihrem Nachwuchs angedeihen liassen können, welches das Baby alles auf emotionale Art und Weise in seinem noch leeren Gehirn aufnimmt, da es ja noch ohne Ende Speicherplatz zur verfügung hat. Diese werden alle als "Erste mal" Erfahrung gespeichert , wo sie ein Leben lang zum Abruf bereit stehen.

(Das ist wie bei einer Festplatte der erste Sektor, der bestimmt, auf welche Art eine Festplatte verwaltet wird und die reinkommenden Daten auf den Speicher geschrieben werden. Wenn dieser wichtige Prozess bei der Einrichtung der Hinverwalung gestört wird(Stress und Fehlverhaltensmuster der Eltern) dann wird diese Verwaltungsroutine im kindlichen Gehirn falsch angelegt, was genau zu den lebenslangen emotionalen Störungen führt, die inner wieder durch ihre Folgen den Weg in die Medien finden)

All diese nur emotional aufgezeichneten Erinnerungen werden beim Prozess des Verliebtseins wieder aktiviert und unbewusst angewendet, Das äussert sich so weit, das in all den sexuellen Praktiken und Spielarten immer auf irgend eine Art und Weise sich das babyhafte Verhalten einschleicht, welches zu den vergnüglichsten Stunden beim Sex und Erotik werden.

Genau da allerdings kommen dann aber auch die emotionalen Extravaganzen zum Vorschein!!
Dies äussert sich in Fetischen und sonstigen spezielleren Spielarten bis hin zum brutalen Sex. Daran lässt sich sehr leicht erkennen, welche Defizite im eigenen Babyalter vorherrschten oder gar welche Fehlsteuerungen dort schon in die Wiege programmiert wurden. Und wer sich noch vorstellen kann, wie grausam manche Kinder von ihren Eltern (Kriegsgeneration und später) behandelt wurden, der kann auch sicher nachvollziehen, wie schrecklich dieses sich für diese Kinder damals angefühlt haben muß, die eigentlich die Eltern unserer Generation wurden(60er) (Siehe Kriegspsychosen)
Dahingehend brauchen wir uns auch heute nicht zu wundern, das noch immer eine verdammte Menge Bullshit passiert, welchen wir uns als vernünftige Gesellschaft eigentlich nicht mehr leisten sollten!!

In diesen Momenten wird sozusagen das Betriebssystem des eigenen Verhaltens des Babys aufgespielt, damit es sich auch später äussern kann und reflektieren, was es selbst einmal möchte. Dieser Prozess geht im Normalfall recht flott von statten(Wenn den Eltern genügend Zeit zur Verfügung steht und sie selber Plan und Lebensumstände haben, die verhindern, das die natürlichen Programmierungsroutinen des Babys nicht durcheinandergebracht oder gar fehlprogrammiert wird) Es wäre sogar soweit möglich, aus jedem(naja... aus den meisten zumindest) kleine Einsteins zu machen, wenn Eltern sich genug Zeit für ihren Nachwuchs nehmen. Ich selber habe schon eine Frau erlebt(alleinerziehend) welche ihrem 3järigen Kind schon das Lesen beigebracht hatte und dieser Junge so begierig war, alles wissen zu wollen und kennenzulernen. Daran wurde mir klar, wie schlecht es um unsere Gesellschaft in Wahrheit bestellt ist. Denn dieses Lernvermögen hätte meiner Meinung nach jedes Kind, wenn es nur zur rechten Zeit auch jemanden findet, welcher dem Kind die notwendige Hilfe bietet, das es sich ganz von selber all dieses neue Wissen beibringen kann, nur weil entsprechend die Eltern da sind, die es dabei unterstützen.

Sowas nenne ich "dynamisches Programming" Jeder Mensch, der sich ein bisschen mit der Betriebssystem- Architektur beschäftigt, wird irgendwann feststellen, das ein menschliches Gehirn auf die selbe Art und Weise seine Betriebssystemarchitektur angelegt haben will, damit all das weitere noch zu lernende auch vernünftig und effizient vom Gehirn des noch Kindes verwaltet werden kann, damit es später als Erwachsener auch ordentlich darauf zurückgreifen kann und nacher nicht immer in irgendwelchen schlampig verwalteten Gedächtnisarchiven runkramen muß, bis es endlich seine Gedanken zusammen hat, welches es dann äussern kann und will.

Nun gut, das erscheint abschweifend vom Thema, spielt aber auf die grundsätzliche Situation an, wie überhaupt der Sex mit der emotionalen Welt verknüpft ist. Also sollte uns am Herzen liegen, das Feelings und Nähe keine Schande sind und Liebe etwas natürliches ist, auch wenn es manches mal schräg rüberkommt.

Tolleranz kann da schon viel helfen und manchesmal muß man halt sich auch noch bei Erwachsenen darum kümmern, wenn es nicht so richtig funzt.

 

 

Essl. den 4.August 2005