Prinzipien der Lust

Man könnte es auch...


... die Verwandlung der Motivation von Energie in Gestalt bezeichnen!...

das beschreibt in etwa, wie durch Lust erst schöpferische Formgebung stattfindet.

 

Grundsätzliches:

Lust bedeutet im Grunde nichts anderes, als überschüssige aufgespeicherte Energie in zukunftorientierte Aktionen zu lenken und dort zu verbrauchen.

Ob das jetzt Energien sind, die jetzt zu Wachstum und Entwicklung führen, oder auf Zerstörung und Rückbildung, ob das jetzt Lebewesen mit Hilfe von psychologischen Parametern oder mineralische Kristallbildungs-Prozesse sind, spielt nicht mal eine Rolle. Diese bezeichnen nur die unterschiedlichen Polaritäten der aufgestauten Energie. Es geht also in irgend einer Art um"gewollte" Entwicklungen.

Positive Energien bauen auf, negative Energien bauen ab.

Es kommt also nur auf die entsprechenden Ausgleichsprozeduren an, die ja überall in der Physik, Chemie, bei der Replikation von Wesen, in Form von Liebe, Emotionen und sonstige vielfältigen Prozessen, wo überall im Dasein zu finden sind.

Als zweites grundsätzliches muß erkannt werden, das diese Energien immer nur bestimmte Konstellationen von entwicklungsfähigen Mustern zur Realisierung bringen kann.
Diese hängen davon ab, mit welchen Substanzen diese Entwicklungsprozesse ablaufen können, der Art der Energieformen, die daran beteiligt sind, mit der Menge der Substanzen, mit den entsprechenden Vermittlern (Lösemittel), den dort angetroffenen Tenperaturen und natürlich von all der möglichen Wechselwirkungen, welche all diese Vorraussetzungen untereinander schaffen und ablaufen lassen können.

Das bedeutet also, das 4 Grundparameter und deren entsprechenden Wechselwirkungsprozesse entscheiden, in welchen Verhältnissen zueinander WAS an welchem Ort, in welchem Zeitraum und in welcher Grössenordnung das geschieht.

Im Falle der Entwicklung von Leben bedeutet das nichts anders, als das all die verschiedenen Substanzen, die daran beteiligt sind, jedes zu seinem prozentualen Anteil (über seine ihnen ureigensten zugehörigen Eigenschaften) darauf Einfluss nimmt,  welche Art von Leben und welche Form von Organismus gebildet wird.

Gleichartige Ladungen stossen sich ab, entgegengesetzte Ladungen ziehen sich an. Wird das Ganze unter hohen Belastungen ausgeführt (Druck, Hitze usw.) so können sich die Parameter plötzlich ins Gegenteil verkehren, was wiederum mit den weniger belasteten Prozessen erneut in Wechselwirkung treten kann.

Es geschieht also nicht zufällig, sondern nach genau dem Plan, den jedes Element in seinen ureigensten Eigenschaften schon mitgebracht hat, wobei jegliche chemische Verbindung wiederum durch seine Vielfalt an neuen Eigenschaften dazu beiträgt, warum das Leben der Erde so zahlreich und so verschieden ist.

 

Um den Plan genauer zu beleuchten sollte man sich einfach mal bewusst werden, wie ein elementare Substanz oder eine chemische Verbindung überhaupt dazu in der Lage ist, diese Parameter zu steuern...

Was besitzt denn eine Substanz, mit deren Hilfe sie all die Parameter von Entwicklung steuern kann?

a: ---- Seine elektrische Leitfähigkeit
b: ---- Seine diversen Lösungskonstante in verschiedenen Flüssigkeiten
c: ---- Seine Festigkeit
d: ---- Seine Elastizität
f: ----- Seine Masse(Gravitationspotential)
g: ---- Seine Grösse

Und all die anderen, Dutzende noch nicht aufgeführten Eigenschaften oder mehr...

Sie alle spielen bei dem komplizierten Wechselspiel des Daseins eine Rolle. Damit also eine Entwicklung vorrangetrieben wird, ist immer eine Prozesstruktur notwendig, welche die Vorraussetzungen schafft, das Energien für zukünftige Aktion/Reaktions-Kreisläufe aufgespeichert werden und zur gegebener Zeit Verwendung finden. Diese werden wiederum durch Belastungsgrenzen, die über ihre natürlichen Grössenordnungen hinausgehen, wieder freigesetzt (lansam oder schnell, je nach Situationsstruktur).

So schließt sich also ein Prozess nach dem anderen zu einem gewaltigen Kreislauf, der das Leben und eigentlich das gesamte Dasein erfüllt

 

 

Essl. den 21.Juli 2005