Das göttliche Kollektiv

Man könnte es auch...
Gott,.....oder das Leben Selbst..... das Über- Ich..... ein göttliches Netzwerk.....
oder sonstwie nennen,
das bleibt sich vom Prinzip her gleich, da es trotz allen nach immer den selben Voraussetzungen funktioniert.

Der Grundaufbau:

Ein einzelnes "Etwas", (sei es jetzt ein einzelner Mensch, ein einzelnes Tier einer Art, eine Amöbe, eine Bakterie, ein Virus oder eine Pflanze seiner Art, oder Moose, Flechten, Pilze (Myzel)und was es sonst noch so gibt) ...stellt das erste Einzelelement in einer jeweilig damit verknüpften Hirarchierstruktur dar, welches erst das Leben in seiner ganzen Vielfalt und Struktur definiert. Dieses Einzelne funktionierende "Etwas"kann nur sein eigenes Dasein fristen und da es sich alleine nicht vermehren kann (ausser durch Teilung)dann stirbt es irgendwann wieder. Es hat keinen Reflektionspunkt gefunden, an dem es sich hätte spiegeln können um sich so seiner Existenz gewahr zu werden und das Bedürfnis entwickeln, sich zu vermehren.

Also:

Es braucht einen "Planer", der von aussen das Wesen betrachten kann und ihm mit Hilfe von Emotionen dazu bringen kann sich so zu verhalten und zu verändern, das es die Möglichkeit zur Entwicklung, Wachstum und zur Vermehrung bekommt. Dies sind die zwingendsten Grundvoraussetzungen, damit Leben(Funktion) sich überhaupt entwickeln kann und daraus Arten, bzw. Evolution überhaupt stattfinden kann.

Dieser Planer, der ist eigentlich ein Teil des einzelnen Wesens, welches in Form einer Eigenschaft zu ihm gehört und ihn umgibt. (ungefähr so, wie ein stromdurchflossener Leiter ein Magnetfeld bildet)

Zusätzlich zu diesem "Planer" benötigt dieses einzelne Wesen ...(Funktionseinheit oder wie auch immer man dies bezeichnen könnte) auch einen "Geist".

Ebenfalls als eine Eigenschaft von diesem "Etwas", welches die Veränderungen registriert, was der "Planer" durch seine Beeinflussung des Wesens(oder der Funktion) für Reaktionen in ihm/ihr hervorruft. (dies ist in der Art, wie ein stromdurchflossener Leiter von einer Spannungskapazität umgeben ist.

In dieser Kapazität werden Ladungsenergien(Vergleich mit Kondensator), bestehend aus unterschiedlich starken Elementarladungen, in Form von geordneten Informationen,(je nach Betragsgröße der einzelnen Elementarladungen) gespeichert.

Erst durch diese Konfiguration ist es diesem "Etwas" möglich, tatsächlich lebendig zu sein und an diesem Kreislauf des Lebens durch ständiges agieren, reagieren, planen und auswerten, daran teilzunehmen.

Dieses sind also die 4 Grundprinzipien (Ausschnitt aus Seele und Bewusstsein ), welche jedesmal in einer Reihenfolge abgearbeitet werden müssen, um jedes darauffolgende Mal wieder in den Betrachtungs und Bewertungskreislauf eingefügt werden zu können, um auf das neue den Kreislauf wiederholen zu können.
Daraus resultiert eine fortlaufende Veränderung, meistens langsam, aber an bestimmten Entwicklungspunkten schnell, da das
Notwendigkeitspotential und das dazugehörige Entscheidungspotential
in Form von Entwicklungsstufen und angesammelten Energiereservoier´s) jenes Wesens entscheidet, wohin und in welcher zukünftigen, weiteren Form sich weiterentwickelt werden will, um bestimmte Entwicklungsziele für sich zu errreichen.

Das bedeutet, das der "Planer" eigentlich das Ziel durch Reflektion des Selbst eigentlich schon kennt. Die höchste Form des eigenen Seins ist nun mal die Selbsterkennung in Form seines reflektierten Spiegelbildes. Und diese Spiegelung findet nun mal dann statt, wenn ein Organismus sich so weit und komplex entwickelt hat, das es sich wiederum an seinen Anfangs Ich-Zustand erinnern kann und diese Erkenntniss auf eine neue Stufe seiner neugewonnenen Idendität einnehmen kann(welches wiederum unbewusst geschieht). Allerdings in seiner übergeordneten Existenzstufe. Dieser Punkt stellt quasie den Ort dar, an dem das Entwicklungsspiel auf eine neues vonstatten gehen kann, nur eben in einer nächsthöheren Grössenordnung.

Dies findet sich z.B. in der Entwicklung der Einzeller und deren daraus gebildeten Verbünde, die z.B. im lebendigen Organismus daraus Gewebsstrukturen oder Muskelfasergruppen entstehen lässt, oder Organe, Schleimhäute, bis hin zu den ganzen Funktionseinheiten wie ein kompletes Verdauungssystem oder Das Herz-Kreislaufsystem und schlussendlich der ganze Körper als übergeordnete Idendität. Als Gesamt- Organismus all seiner Teile, aus der so ein Körper eben besteht.(ebenso gilt dies auch für pflanzliche und pilzartige Existenz)

Nun...hier geht es dann wiederum auf´s neue Los! Dann fangen die Paarbildungen an, Menschen vermehren sich, entwickeln sich bilden Gesellschaften und je weiter und je zahlreicher die Menschen werden, um so komplizierter und differenzierter werden die daraus resultierenden Strukturen. Bis eben zu einem neuen Bewusstwerdungsprozess.
Nur das dieses Mal eine ganze Nation, eine Rasse, eine Art ein Kollektiv usw.bewusst werden kann.

(z.B. das Nazi- Syndrom, oder andere Formen von extremem Patriotismus, welche sich in den diversesten politischen Grupierungen, in Glaubensrichtungen und selbst in der Vereinsmeierei wiederfindet. Dieses zeigt nur wie so etwas auf eine natürliche Art und Weise funktionieren kann, also in Wirklichkeit ganz normale Prozesse sind, die immer in jeder evolutionären Entwicklung vorkommen und daher den richtigen Betrachtungswert erhalten sollten, um bestimmte Entwicklungsrichtungen zu kompensieren)

Danach kann das ganze sich noch so weit entwickeln, das die gesamte Menschheit des Planetens sich eines Tages in einem Kollektivbewusstsein wiederfinden kann und darüber hinaus(wenn es vorher nicht an sich selber ausflippt, weil es einfach nicht verstanden hat, was eigentlich mit ihm vorgeht)

So gesehen ist also zumindest für mich selbstverständlich, das ganze Universum im Prinzip als lebendigen Organismus zu betrachten. Es ist vielleicht nur eine Definition der Frage.. Was ist Leben?

Essl. den 27.Januar 2005