Saddam Hussein
Der Tyrann von Bagdad

Von Thorsten Duin

Iraks Diktator Saddam Hussein (Foto: dpa)Er hält sich für einen Nachfolger des Propheten Mohammed. Seine Statuen beherrschen das ganze Land. Gerne lässt er sich als tapferer Ritter im Kampf gegen die Ungläubigen porträtieren, als Gründer von Bagdad oder als Wüstenreiter. Saddam Hussein, irakischer Präsident auf Lebenszeit, will in die Geschichtsbücher eingehen - als babylonischer Herrscher, der die arabischen Völker in eine neue ruhm- und glanzreiche Ära führt.

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Saddam Hussein (hier auf einem Bild von 1980) wird von seinen Feinden auch als "Schlächter von Bagdad" bezeichnet. US-Verteidigungsminister Donald H. Rumsfeld verglich ihn jüngst mit Adolf Hitler.

 

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Der Diktator zeigt sich gerne in martialischer Pose.

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Die Untertanen leiden unter dem Joch des Despoten. Nur selten gibt es Proteste, wie hier 1991, als sich die US-Truppen nach dem Golfkrieg zurückzogen.

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Besonders schwer müssen die Kurden leiden. Das Bild zeigt Flüchtlinge 1991 an der irakisch-türkischen Grenze.

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Bei Feierlichkeiten gibt sich Saddam Hussein gerne freundlich, wie hier bei dem Fest zu seinem 65. Geburtstag am 28. April 2002.

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Saddams Söhne Uday (rechts) und Qusay bei einem Kongress im Mai 2001 in Bagdad. Uday Hussein, Saddams ältester Sohn, soll ein sadistischer Verbrecher sein - Beobachter halten ihn schlicht für verrückt. Berüchtigt sind auch die Geschichten über seine ausschweifenden Trinkgelage. 1996 wurde auf Uday ein Anschlag verübt. Seitdem ist er von der Hüfte abwärts gelähmt. Qusay gilt mittlerweile als potenzieller Nachfolger Saddams.

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Die oft blutige Rache des Dikatators macht indes auch nicht vor der eigenen Familie Halt. Das musste Oberst Saddam Kamil Hassan, ein Schwiegersohn Saddams, erfahren. Er setzte sich mit einem weiteren Schwiegersohn des Despoten 1995 nach Jordanien ab. Ein Jahr später kehrten sie mit ihren Familien in den Irak zurück, angeblich hatte sie Saddam Hussein zuvor begnadigt. Wenig später waren sie tot - die Töchter hatten sich zuvor scheiden lassen.

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Saddam inszeniert im eigenen Land einen exzessiven Personenkult. Wie hier vor einer Moschee in Bagdad, gibt es allerorten Statuen des Diktators.

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Schon in jungem Alter wird Iraks Nachwuchs militärisch getrimmt. Während der Sommerferien trainieren diese Jugendliche in einem Militärcamp.

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Saddam hat den Irak hochgerüstet und sich ein großes Arsenal von Massenvernichtungswaffen zusammen gestellt. UN-Inspekteure bereiten auf diesem Bild von 1998 Raketen für die Zerstörung vor. Die Geschosse waren mit dem Nervengift Sarin gefüllt.

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Mit der überraschenden Besetzung Kuwaits provozierte Saddam die Vereinigten Staaten. Der Golfkrieg endete mit seiner Niederlage. Am 15. Januar 1991 flogen amerikanische, französische und britische Streitkräfte - mit Rückendeckung der UNO - erste Angriffe gegen den Irak. Wenig später begann die Bodenoffensive. Im Bild ein zerstörter irakischer Panzer vor brennenden Ölquellen im Norden Kuwaits.

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Über 100.000 irakische Soldaten starben im Golfkrieg, mehrere Hunderttausend wurden verletzt. Irakische Veteranen ziehen auf diesem Bild während einer Parade zu Saddam Huseins 61. Geburtstag im Jahr 1998 in Rollstühlen durch Bagdad.

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In jüngster Zeit gibt sich Saddam wieder kampfeslustig, gerade weil sich US-Präsident George W. Bush den Sturz des Diktators zum Ziel gesetzt hat.

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Drohgebärden: In seiner Heimatstadt Tikrit hantiert Saddam 1998 mit einer alten Flinte. (Foto: dpa)

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