USA wollen höchstens zwei Jahre im Irak bleiben

US-Soldat in Bagdad (Foto: Reuters)

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Für den Wiederaufbau im Irak wollen sich die USA höchstens zwei Jahre engagieren.

 

Die USA wollen ihren Auslandseinsatz im Irak nach eigenen Angaben höchstens auf zwei Jahre ausdehnen. Der Chef der US-Behörde für Internationale Entwicklung (USAID), Andrew Natsios, kündigte damit ein anderes Vorgehen als nach dem Afghanistankrieg an, wo Hilfsprogramme für einen Zeitraum von zehn bis 20 Jahren veranschlagt würden.

Überbrückungshilfe von 2,5 Milliarden
Für den Wiederaufbau des Landes wollen die USA in diesem Jahr 2,5 Milliarden Dollar bereit stellen. Natsios zufolge handelt es sich um eine Hilfe zur Überbrückung bis zur Etablierung einer neuen demokratischen Regierung in Bagdad. Der Irak verfüge über potenziellen Reichtum und sei durchaus kein Dritte-Welt-Land, sagte Natsios.



USA suchen Mitfinanzierer
In den kommenden Jahren könne der Irak durch Ölverkäufe zwischen 18 und 20 Milliarden Dollar jährlich einnehmen und so die Entwicklung zu einem "Mittelklasse-Land" voran treiben. Für die Kosten des Wiederaufbaus halten die USA bereits Ausschau nach Mitfinanzierern. Im Gespräch sind unter anderem die Türkei, Saudi-Arabien, die Golf-Staaten, Japan und Deutschland. Angeblich lägen bereits Zusagen im Umfang von 1,3 Milliarden Dollar vor.

Rumsfeld: Keine Militärstützpunkte
Auch militärisch haben die USA keine Pläne für eine längerfristige Stationierung von Truppen im Irak, sagte Verteidigungsminister Donald Rumsfeld. Die US-Soldaten sollten nur so lange im Irak bleiben, wie nötig sei, um das Land zu stabilisieren. Er wies Berichte zurück, wonach die US-Regierung über den Aufbau längerfristiger Militärbeziehungen mit dem Irak diskutiert hat, bei dem sie Flugplätze in Bagdad und anderen Orten nutzen könnten.



"Wir haben genügend Freunde"
Er wisse nichts von solchen Diskussionen, sagte Rumsfeld. "Wir brauchen auch nicht unbedingt neue Plätze. Wir haben genügend Freunde" in der Region. Er verwies darauf, dass es auch noch keine irakische Regierung gebe, mit der dies besprochen werden könnte. Solche Berichte seien auch ein falsches Signal an die irakische Bevölkerung, denn die USA hätten nicht vor, als Besatzer aufzutreten.

Gehen die Waffeninpektionen weiter?
Derweil streiten die Vereinten Nationen und die USA über die Aufhebung der UN-Sanktionen gegen den Irak. Die Uno vertritt die Ansicht, dass die Sanktionen erst nach einem positiven Bericht der Uno-Waffeninspekteure aufgehoben werden können. Um die Wiederaufnahme der Waffenkontrollen im Irak vorzubereiten, tritt UN-Chefwaffeninspekteur Hans Blix heute erstmals seit Beginn des Irak-Krieges wieder mit dem Weltsicherheitsrat zusammen. Die Kontrolleure hatten bei knapp viermonatigen Nachforschungen keine Massenvernichtungswaffen gefunden und aus Sicherheitsgründen unmittelbar vor Kriegsausbruch den Irak verlassen.

Blix will US-Funde "verifizieren" lassen
Inzwischen haben die USA und ihre Koalitionspartner die Suche nach den vermuteten Bio-, Chemie- und Nuklearwaffen des gestürzten Regimes von Saddam Hussein übernommen. Blix empfiehlt dem Sicherheitsrat, eventuelle Funde der Amerikaner im Irak von den unabhängigen UN-Inspektoren "verifizieren" zu lassen. Ein Sprecher der amerikanischen UN-Botschaft in New York sagte auf Anfrage, seine Regierung habe sich "noch nicht entschieden", ob sie dieses Angebot annehmen werde.

 

Bericht: Journalisten-Hotel versehentlich beschossen

Beschuss des Palestine-Hotels (Foto: dpa)

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Bei dem Beschuss des Journalisten-Hotels Palestine in Bagdad kamen zwei Kamera-Männer ums Leben.

 


Alles nur ein tragisches Unglück? Der Kommandant einer US-Panzereinheit, durch deren Beschuss im Bagdader Palestine-Hotel zwei Kameramänner starben, hat angeblich erklärt, nicht über den Aufenthalt von Journalisten in dem Gebäude informiert gewesen zu sein. Das berichtet das französische Magazin "Nouvelle Observateur". Bei dem Beschuss des Hotels am 8. April waren ein Kameramann der Nachrichtenagentur Reuters und ein Kollege des spanischen Fernsehsenders Tele 5 ums Leben gekommen. Drei weitere Reuters-Mitarbeiter wurden verletzt.

 

Zum Beschuss freigegeben
Das Magazin zitierte US-Hauptmann Philip Wolford mit den Worten, er habe den Beschuss freigegeben, nachdem seine Männer auf dem Dach des Hotels eine Person mit einem Fernglas gesehen habe. "Wir waren seit mehreren Stunden in heftige Gefechte verwickelt", sagte er. Von der Gegend des Hotels und anderen Bereichen seien seine Männer beschossen worden. "Ich erwiderte das Feuer. Ohne zögern - das ist die Regel."

 

"Ich fühlte mich schlecht"
20 Minuten später sei klar gewesen, dass ein Hotel mit Journalisten getroffen wurde, sagte Wolford. "Ich fühlte mich schlecht, meine Männer fühlten sich schlecht." Auf die Frage, ob ihm bekannt gewesen sei, dass die meisten Journalisten in diesem Hotel untergebracht waren, sagte er: "Nein, ich hatte keinerlei derartige Informationen." Er halte es für ausgeschlossen, dass ihm Angaben vom Hauptquartier nicht erreicht hätten. Aus US-Kreisen verlautete, der Bericht des Magazins werde geprüft.

Angriff verurteilt
Internationale Medienvertreter hatten den Beschuss des Hotels verurteilt. Das US-Verteidigungsministerium hatte zunächst angegeben, die Panzerbesatzung habe das Feuer von Heckenschützen erwidert. Journalisten vor Ort hatten erklärt, sie hätten von dem Hotel aus keine Schüsse gehört.

 

 

 

Heilige Stätten in Kerbela (Foto: Reuters)

Blutige Rituale der Freiheit

  
Der Sturz des Diktators erlaubt es den irakischen Schiiten, ihr heiligstes Fest begeistert zu feiern.

 

 

 

 

      
Hunderttausende Schiiten bei Wallfahrt nach Kerbela

Wallfahrt in Kerbela (Foto: Reuters)

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Zu Ehren des Todes von Imam Hussein, einem Enkel des Propheten Mohammed, gedenken hunderttausende Pilger mit einer Wallfahrt nach Kerbela.

  

Zum ersten Mal nach jahrzehntelanger Unterdrückung sind heute hunderttausende Schiiten zum Schrein des Imam Hussein in Kerbela gepilgert. Das sunnitisch dominierte irakische Regime Saddam Husseins hatte den Muslimen schiitischen Glaubens verboten, die religiösen Rituale öffentlich zu praktizieren.

 

Zwei Millionen Schiiten erwartet
Zu der Wallfahrt, die an das Martyrium des Enkels des Propheten Mohammed erinnert, wurden bis zu zwei Millionen Schiiten aus dem Irak, Iran und anderen Ländern erwartet.

 

Keine US-Soldaten in Kerbela
Offenbar um Spannungen aus dem Weg zu gehen, schickten die US-Streitkräfte keine Soldaten nach Kerbela. Mindestens ein führender schiitischer Geistlicher hatte dazu aufgerufen, die Wallfahrt zu einem Protest gegen die Dominanz der USA zu nutzen.

Zwei Drittel der Iraker sind Schiiten
"Die Baath-Partei hat uns lange verboten, diese Schreine zu besuchen", sagte einer der Pilger, Abed Ali Ghilan. "Dieses Jahr danken wir Gott dafür, dass er uns vom Diktator Saddam Hussein befreit hat." Etwa zwei Drittel der Iraker sind schiitischen Glaubens.

Zum Gedenken an Imam Hussein
Die Pilger gedenken des Todes von Imam Hussein, der am 13. März 680 n. Chr., dem zehnten Tag des Monats Muharram, in der Nähe von Kerbela von Truppen des in Damaskus residierenden Kalifen getötet wurde. Sein Martyrium wird am 10. Muharram und in Abständen von 30 und 40 Tagen mit Prozessionen, Passionsspielen und Trauerversammlungen begangen.

Britischer Abgeordneter von Saddam geschmiert?

Der britische Labour-Abgeordneter George Galloway soll jährlich mindestens 563.000 Euro vom Regime des ehemaligen irakischen Machthabers Saddam Hussein erhalten haben. Wie der in London erscheinende "Daily Telegraph" berichtete, fanden Reporter der Zeitung entsprechende irakische Geheimdienstdokumente im ausgeplünderten irakischen Außenministerium in

Bagdad.

 

George Galloway in Bagdad (Foto: AP)

AP

Der britische Labour-Abgeordnete George Galloway soll jährlich mindestens 563.000 Euro Schmiergeld vom Regime Saddam Husseins erhalten haben.

 

 

Galloway vom linken Flügel der Partei des britischen Premierministers Tony Blair wies die Anschuldigungen zurück und kündigte rechtliche Schritte gegen die Zeitung an.


Geld aus UN-Programm
Nach den Angaben des Blattes schrieb der Chef des irakischen Geheimdienstes im Jahr 2000 einen Brief an Saddam. Aus diesem Dokument gehe hervor, dass Galloway das Geld aus Einnahmen des Öl-für-Lebensmittel-Programms der Vereinten Nationen bekam. Der "Daily Telegraph" druckte die gefundenen Dokumente in der heutigen Ausgabe ab. Wie die Zeitung weiter berichtete, ging der Abgeordnete eine Partnerschaft mit einem irakischen Händler ein, um das Öl auf dem internationalen Markt zu verkaufen.



Galloway: "Verleumderische Vorwürfe"
Galloway, bekannt für seinen Einsatz gegen einen Krieg und Sanktionen im Irak, nannte die Vorwürfe in einem Interview mit dem britischen Sender BBC "verleumderisch" und kündigte rechtliche Schritte an. "Ich habe den Irak weder um Geld gebeten noch Geld von ihm für unsere Kampagne gegen den Krieg und die Sanktionen erhalten", sagte der Parlamentarier. "Ich habe niemals ein Barrel Öl gesehen, niemals eines besessen, gekauft oder verkauft."



"Schmierenkampagne gegen Kriegsgegner"
Galloway sprach von einer "Schmierenkampagne gegen diejenigen, die sich gegen den illegalen und blutigen Krieg im Irak und gegen die Besetzung durch ausländische Truppen engagiert haben". Er habe niemals Kontakte zu Mitgliedern des irakischen Geheimdienstes gehabt, wie die Zeitung behauptet. Er habe über die Jahre lediglich Mitglieder der politischen Führung des Landes getroffen. Die vorgelegten Dokumente seien gefälscht oder manipuliert worden, um ihn zu diskreditieren, sagte der Abgeordnete.

 

 

 

 

Iraker plündern in einem von Saddams Palästen (Foto: dpa)

Plündergut zum Schleuderpreis


Fliegende Händler verschachern auf den Straßen Bagdads alles, was die Plünderer aus Krankenhäusern, Geschäften, Museen und Büros gestohlen haben.

 

 

 

 

 

 

 

Bagdader decken sich mit Hehlerware ein


Iraker plündern in einem von Saddams Palästen (Foto: dpa)

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Iraker plündern in einem von Saddams Palästen

 


An der belebten Ramadanstraße preist Muhammed Hadi lautstark seine heiße Ware an: "Turnschuhe, super billig!" Er ruft jedem ins Ohr, der an seinem Stand vorbeiläuft. Natürlich sind die Schuhe gestohlen. Und Hadi macht daraus keinen Hehl. "Ich muss sie verkaufen, um selbst zu überleben."

 

Händler schießen wie Pilze aus dem Boden
Wie Pilze schossen die fliegenden Händler in den vergangenen Tagen aus dem Boden von Bagdad. Sie verkaufen Schuhe, Nahrungsmittel, sogar chirurgische Geräte, oft für einen Bruchteil des ursprünglichen Preises. Angeboten wird alles, was in den Tagen nach dem Zusammenbruch des irakischen Regimes geplündert wurde.

 

Krankenhausinventar zum Schleuderpreis
"Ich habe erst vor fünf Tagen mit meinem Job begonnen", sagt Hadi, dessen Möbelgeschäft wegen des Kriegs seit Wochen geschlossen ist. Seine Turnschuhe kosten 12.000 Dinar, knapp drei Euro. Boxhandschuhe verkauft er für 5000 Dinar. Auf dem Tahrir-Platz in der Altstadt bietet ein Mann, der seinen Namen nicht nennen will, chirurgisches Werkzeug an. "Keine Ahnung, wofür man dass braucht", sagt er. "Normalerweise wird das in Dollar verkauft, bei mir kriegst Du es für 500 Dinar."

 

Erste Kunstwerke in den USA aufgetaucht
Nach dem Fall Bagdads wurden in einer regelrechten Plünderorgie Museen, Schulen, Regierungsgebäude, Krankenhäuser und Lebensmittellager leer geräumt. Die wertvollsten Gegenstände werden bereits weltweit angeboten: Auf einem US-Flughafen konfiszierten amerikanische Zollbeamte ein Kunstwerk, das aus dem Bagdader Nationalmuseum stammen soll.

Iraker sind wütend auf US-Armee
Viele Iraker sind wütend auf die Amerikaner, weil sie zunächst nichts gegen die Plünderer unternommen haben. Nachdem irakische Polizisten und US-Soldaten gemeinsam Plünderer verhafteten, entschärfte sich die Situation in den vergangenen Tagen etwas. Jetzt taucht die Beute auf und geht weg wie warme Semmeln.

Preise fallen ständig
Auf dem Tahrir-Platz feilschen dutzende Händler mit tausenden Käufern um die ständig fallenden Preise. Ein Mann mit Rucksack bietet eine Kalaschnikow mit 30 Schuss Munition für umgerechnet zwölf Dollar an. "Ich hab mehr Munition im Rucksack, wenn Du Interesse hast", raunt er. Der nächste Händler will Dokumente aus dem Verteidigungsministerium unters Volk bringen. Die Pässe bescheinigen seinem jeweiligen Besitzer, den Armeedienst abgeleistet zu haben. "In normalen Zeiten musst Du 250.000 Dinar dafür hinblättern. Ich verkaufe es für 500", sagt er.

"Hier regiert die Gesetzlosigkeit"
Schuhverkäufer Hadi weiß genau, dass er Diebesgut verscherbelt. Schuldig fühlt er sich nicht. "Ich habe ja auch dafür bezahlt. Die Hehler wollten Provision. Mit den Plünderern hatte ich keinen Kontakt." Kais Sadek, ein Taxifahrer, der gerade ein Paar Turnschuhe erstanden hat, sagt: "Ich bin eigentlich dagegen, an solchen Plätzen zu kaufen. Aber hier regiert zurzeit die Gesetzlosigkeit." Außerdem hätte er sich die Schuhe für den regulären Preis niemals leisten können.

"Wir haben keine Wahl"
Das Gleiche sagt Issam Ali Hussein, Angestellter einer Fabrik für Klimaanlagen. "Hätte ich diese Turnhose in einem richtigen Geschäft gekauft, hätte ich 10.000 Dinar bezahlt. Hier kostet sie nur die Hälfte." Auch Hussein beteuert, er sei gegen den Kauf von Diebesgut. "Aber wir haben keine Wahl. Alle anderen Geschäfte sind ja dicht.

 

 

 

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Das US-Militär hat die 55 meistgesuchten Mitglieder der irakischen Führung auf einem Kartenspiel abgebildet. Die in limitierter Auflage gedruckten Suchhilfen für die allierten Truppen wurden an Kommandeure von Einheiten ausgeteilt. Die dazugehörige Fahndungsliste ist nach Bedeutung der Personen gestaffelt. Nummer 18 auf der Liste, Mohammed Hazmaq el Subaidi, wurde bereits von den USA gefasst. Er war lange Zeit stellvertretender Ministerpräsident und 1991 irakischer Regierungschef. In den vergangenen Jahren diente er Saddam Hussein als Kommandant der Region Zentral-Euphrat.

 

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Die Nummer 24 der US-Liste, Samir el Asis el Nadschim, war früher der Ölminister des Iraks. Zuletzt war er der Bezirkschef der regierenden Baath-Partei in Ost-Bagdad. Er wurde von US-Truppen festgenommen.

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Ebenfalls in Gewahrsam der Alliierten: Dschamal Mustafa Abdulla, der Vizedirektor des Amtes für Stammesangelegenheiten.

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Ebenfalls in Gewahrsam der Alliierten: Dschamal Mustafa Abdulla, der Vizedirektor des Amtes für Stammesangelegenheiten.

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Finanzminister und Vize-Ministerpräsident Hekmat Ibrahim el Assawi soll auf der Flucht gefangen genommen worden sein. Er ist die Nummer 45 auf der Fahndungsliste.

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Die Festnahme von Watban Ibrahim Hassan el Tikriti haben die USA ebenfalls bekanntgegeben. Die Nummer 51 der meistgesuchten Iraker ist ein Halbbruder Saddam Husseins. Er war Innenminister und Berater des Diktators.

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Ein anderer Halbbruder Saddams wurde schon zuvor gefasst: Barsan Ibrahim Hassan el Tikriti leitete früher einen der irakischen Geheimdienste. Zuletzt firmierte er als Präsidentenberater.

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Nummer 54: Auch Bildungsminister Humam Abd el Chalik ging den US-Ermittlern ins Netz.

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Der inzwischen gefasste Amir Hammudi Hassan el Saadi beriet Saddam Hussein in Wirtschaftsfragen.

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Die Nummer Eins unter den meistgesuchten Irakern: Falls Staatspräsident Saddam Hussein noch lebt, ist es ihm bisher gelungen, den Geheimdiensten zu entkommen. Seine Jäger vermuten, dass er sich noch im Irak aufhält.

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Kusai Hussein, der jüngere Sohn Saddams, war der zweite Mann im Regime Saddam. Der Chef der Sicherheits-Sonderpolizei sollte der Nachfolger seines Vaters werden.

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Die Nummer drei der "Schwarzen Liste" ist Udai Hussein, der älteste Sohn Saddams. Er war der Chef der paramilitärischen Einheit "Fejadin Saddam". Udai war für seine Gewaltausbrüche bekannt.

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Abid Hamid Mahmud war der persönliche Sekretär von Saddam Hussein. Er galt als der stärkste Mann im Irak hinter dem Diktator und seinen Söhnen. Wer zu Saddam wollte, musste an ihm vorbei. Mahmud übte angeblich so viel Macht aus, dass er Entscheidungen der Regierung blockieren konnte.

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Ali Hassan el Madschid erledigte grausame Arbeit für Saddam. 1987 schlug er den Kurdenaufstand gegen Bagdad mit chemischen Waffen nieder, seitdem hat er den Spitznamen "Chemie-Ali". Auch bei der Ermordung von Saddams Schwiegersohn Hussein Kamil soll er die Hände im Spiel gehabt haben. Die Nummer fünf der Liste soll bei einem US-Bombardement im Südirak ums Leben gekommen sein.

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Issat Ibrahim el Duri, die Nummer sechs der meistgesuchten Iraker. Er war der Vize-Chef des Revolutionären Kommandorats und ist einer der ältesten Kampfgenossen Saddam Husseins.

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Der Vizechef der Sicherheits-Sonderpolizei, Hani el Latif Tilfah. Von ihm liegt selbst den Geheimdiensten kein Foto vor.

      

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Kamal Mustafah Abdullah, der frühere Chef der Eliteeinheit der Republikanischen Garden, hat vermutlich nach Syrien entkommen können. Er ist die Nummer acht der US-Liste.

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Musahim Saab Hassan, der Kommandeur der Luftwaffe steht auf Platz zehn. Er wurde von Saddam mitten im Krieg entlassen, weil die Luftabwehr gegen die amerikanischen Flugzeuge wirkungslos blieb.

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Ibrahim Ahmad el Sattar Muhammad war der Stabschef des Heeres. Er ist die Nummer elf der von den USA gesuchten Iraker.

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