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Das Patriot-Raketenabwehrsystem soll ballistische Raketen, Cruise Missiles und feindliche Flugzeuge im Anflug abschießen. Es besteht aus einer Radaranlage, einem Kontrollcenter, Stromversorgung und vier bis acht Raketenwerfern auf einem LKW. Patriots wurden im Jahr 1981 zum ersten Mal benutzt. Sie erlangten im Golfkrieg 1991 Berühmtheit, als sie mit unterschiedlichem Erfolg gegen die irakischen Scuds eingesetzt wurden.

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Die AC-130 Gunship ist dafür ausgelegt, präzise Attacken auf Städte zu führen. Das relativ langsame Flugzeug (Höchstgeschwindigkeit: 482 Kilometer pro Stunde) unterstützt dabei die Truppen am Boden. Die neuesten Modelle besitzen drei große Geschütze mit einem Kaliber von bis zu 105 Millimetern. Die Computer der AC-130 sind in der Lage, zwei verschiedene Ziele gleichzeitig zu verfolgen und zu beschießen.
(Foto: US Department of Defense)

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Die U-2 ist ein Überwachungsflugzeug, das bis zu 27.430 Meter hoch fliegen kann. Damit ist es in der Lage, über feindlichem Gebiet Aufnahmen zu machen, ohne abgeschossen zu werden. In dieser Höhe muss der Pilot einen Raumanzug tragen. Das Modell wurde 1955 eingeführt und liefert bis heute wertvolle Informationen für die Militärstrategen. Im Kalten Krieg wurde die U-2 weltbekannt: 1960 schossen die Sowjets eine der Maschinen ab und nahmen den Piloten gefangen. 1962 entdeckte eine U-2 die auf Kuba stationierten sowjetischen Raketen und löste damit die Krise aus, die fast zu einem Atomkrieg führte.

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In den ersten Tagen des Krieges haben sowohl Amerikaner als auch Briten "Tomahawks" auf den Irak abgeschossen. Die "Tomahawk" ist eine Cruise Missile. Das heißt, sie fliegt mit einem eigenem Antrieb, genau wie ein Flugzeug. Sie kann bis zu 2400 Kilometer vom Ziel entfernt abgefeuert werden. Dabei soll sie immer noch bis auf wenige Meter genau treffen.

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Die "Daisy Cutter" verdankt ihren Spitznamen einer furchterregenden Tatsache: Sie knickt Bäume um, als wären es Gänseblümchen. Die BLU-82B, so die offizielle Bezeichnung, wird an einem Fallschirm abgeworfen. Der Sprengkopf ist 7000 Kilogramm schwer. Die US-Luftwaffe hat die "Daisy Cutter" bereits im Golfkrieg 1991 angewendet, zuletzt wurde sie in Afghanistan abgeworfen.

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Die "Bunker Buster"-Bombe kann vor der Explosion bis zu 30 Meter tief ins Erdreich eindringen und anschließend sechs Meter dicke Betonwände durchschlagen. Die lasergesteuerte Waffe mit der offiziellen Bezeichnung "Guided Bomb Unit- 28" (GBU-28) ist fast sechs Meter lang und trägt einen rund zwei Tonnen schweren Sprengkopf. Als Sprengstoff wird Tritonal, eine Mischung aus TNT und Aluminiumpulver, verwendet. Eine Bombe kostet etwa 145.000 Dollar.
(Foto: US Department of Defense)

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Der M1-Abrams ist das Rückgrat einer US-Bodeninvasion. Der Kampfpanzer wurde in den 80er Jahren eingeführt und seitdem ständig verbessert. Die aktuellste Version, der MIA2, hat ein größeres Geschütz, eine widerstandsfähigere Hülle und High-Tech-Computersysteme. Die vier Besatzungsmitglieder werden durch ein Sicherheitssystem gegen biologische, chemische und atomare Waffen geschützt. Trotz seines Gewichts von 54 Tonnen erreicht der Abrams eine Spitzengeschwindigkeit von 64 Kilometern pro Stunde.

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Die F-15 Strike Eagle ist das Haupt-Kampfflugzeug der USA in seiner Version für den Bodenangriff. Sie kann 2,5mal schneller als der Schall fliegen und ist für Hochgeschwindigkeitsangriffe im Tiefflug ausgelegt. Die Triebwerke beschleunigen die Maschine selbst dann noch, wenn sie senkrecht nach oben fliegt. Die F-15E Strike Eagles ist mit dem 4,5 Millionen Dollar teuren "Lantirn"-Navigationssystem ausgestattet: Das Infrarotsystem projiziert ein grünes Bild auf den Monitor des Piloten, der dadurch auch nachts, im Regen oder in starkem Rauch extrem tief fliegen kann.

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Montage: T-Online; Fotos: dpa


Im Golfkrieg 1991 warfen B-52-Bomber rund 40 Prozent aller Bomben auf den Irak ab - und auch 2003 ist die Maschine noch ein wichtiger Eckpfeiler beim Luftangriff der USA. Der Maschinentyp wurde bereits 1955 eingführt und hat eine Spannweite von 56 Metern. Die B-52 hat eine Höchstgeschwindigkeit von 1000 Kilometern pro Stunde und kann über 14.000 Kilometer fliegen, ohne aufzutanken.

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Der US-Flugzeugträger Harry S. Truman ist ein schwimmender Flughafen. Von dem 18.000 Quadratmeter großen Deck können vier Kampfflugzeuge pro Minute starten. Die Truman hat bis zu 85 Flugzeuge an Bord, die per Aufzug auf das Flugdeck gebracht werden. Über 5000 Mann leben und arbeiten hier. Das 330 Meter lange Schiff wird von zwei Atomreaktoren angetrieben.

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Die unbemannte "Predator"-Drohne ist die jüngste Neuentwicklung der USA. Ursprünglich als Aufklärungsflugzeug konzipiert, trägt sie jetzt zwei "Hellfire"-Raketen, die sonst von Hubschraubern abgeschossen werden. Die Drohne hat eine Spannweite von 14 Metern und wird von einem Piloten per Fernsteuerung geflogen. Sie besitzt zwar eine niedrige Fluggeschwindigkeit, kann aber bis zu 24 Stunden in der Luft bleiben.

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Drei der lasergesteuerten GBU-10-Bomben, wie sie von den Tarnkappenbombern abgeworfen werden können. Sie wiegen jeweils 900 Kilogramm. Der Pilot kann sie lenken, indem er das Ziel mit einem Laserstrahl markiert. Die Bombe findet selbstständig den Punkt, von dem die Energie des Lasers reflektiert wird.

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Die gefürchtete MOAB (Massive Ordnance Air Blast Bomb) ist die verheerendste nicht-nukleare Waffe der Welt. Die lasergesteuerte Bombe explodiert noch über dem Boden und zerstört die Fläche von mehreren Fußballfeldern völlig. Die Soldaten nennen sie die "Mutter aller Bomben". Sie ist so groß, dass sie nur aus der Hintertür eines C-130-Transportflugzeugs abgeworfen werden kann.

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Die F/A-18 Hornet hat sich sowohl als Bomber als auch im Luftkampf bewährt. Sie kann wegen ihrer geringen Spannweite von 11,5 Metern und dem damit verbundenen geringen Gewicht auch von Flugzeugträgern aus starten. Das äußerst zuverlässige Flugzeug ist bis zu 1,8 Mach schnell und wird von einem oder zwei Piloten gesteuert. Die Maschine ist mit einer Infrarotkamera ausgestattet und zeigt den Piloten eine farbige, sich ständig aktualisierende Karte vom Gebiet, das überflogen wird.

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Der 1,3 Milliarden Dollar teure Tarnkappenbomber B-2 "Spirit" ist das modernste bemannte Flugzeug, das die USA in den Einsatz schicken. Er kann 16 satellitengelenkte 900-Kilo-Bomben oder acht 2500 Kilo schwere "Bunker Buster" mitführen. Die USA verfügen lediglich über 20 Exemplare. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger F-117 ist die B-2 ein Überschallflugzeug, das Einsätze von über 40 Stunden fliegen kann.

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Der Tarnkappenbomber F-117A Nighthawk hat zu Kriegsbeginn einen großen Teil der Bomben abgeworfen. Er ist so konzipiert, dass er sowohl auf dem Radarschirm als auch mit dem bloßen Auge kaum zu sehen ist. Die Nighthawk fliegt relativ langsam und ist unter anderem mit zwei 900-Kilogramm-"Smart-Bombs" ausgerüstet. Diese Bomben können auch Ziele in dicht besiedelten Gebieten - wie zum Beispiel Bagdad - zuverlässig treffen. Eine F-117 kostet 45 Millionen Dollar.

 

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US-Bomber startet in Fairford (Foto: reuters)

US-Bomber startet vom Flughafen der Royal Air Force in Fairford. Demonstranten haben das Schild an dem Zaun mit einer Anti-Kriegs-Botschaft beschrieben. (Foto: reuters)

 

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