Die Welt der Gefühle

 

Gefühle, das unbekannte Wesen der lebenden Materie...

Sie erlauben jeglichem existenziellen Zustand, egal in welcher Form (in der Werkstoffkunde und der Festigkeitslehre nennt man das Spannungen und Resonanzen..) mit sich Selbst in "Kontakt" zu treten, und sich entsprechend den Umfeldbedingungen, soweit als möglich, anzupassen. (schon alleine dieser Umstand müsste eigentlich dem Begriff "Leben" eine völlig neue Bedeutung zukommen lassen!)

Woher soll irgend ein x-beliebiges Stück Material bei irgendeiner Belastung, (gleich welcher Art) denn wissen, wie es sich anzupassen hat, wenn es nicht auf irgend einer Art und Weise darüber "Informiert" wird, welche Parameter aus der Sammlung seiner eigenen Eigenschaften ihm nun ermöglichen, auf genau "diese" Art und Weise die Anpassung zu tätigen, wie wir sie beobachten können, wie sie durch die inneren Eigenschaften des Materials "erlaubt" werden und wie sie durch deren inneren Eigenschaften vorgegeben werden.(Durch seine spezifischen physikalischen Materialkonstanten wie dessen Festigkeit, deren Leitfähigkeit, deren Elastizität und deren Masse)

Genausowenig kann ich nicht wissen, wie ich mich einer bestehenden Situation anzupassen habe, wenn ich nicht mindestens eine innere "Ahnung" habe,(übermittelt als Emotion) die mir mal mindestens ein ganz grobes Verhalten ermöglicht.
Eine erste Reaktion erfolgt durch eine weiche Haltung wie dem Zulassen(akzeptieren)...oder durch eine harte Haltung durch Abwehren(ablehnen).

Woher diese Informationen bei der Feststofflehre stammen, ist schon lange in den Gesetzmäßigkeiten des inneren Aufbaus(Molekularstruktur) beschrieben und zu Genüge bekannt..

Woher allerdings die Informationen stammen, worauf die Emotionen in der lebenden Materie zurückgreifen, waren bisher immer ein Mysterium. Obwohl das eigentlich gar nicht sein müsste, da schon in der Physik der Satz gilt, Materie und Energie sind ein und das Selbe, nur in verschiedenen Zustandsformen. Die physikalischen Gesetze und deren mathematische Prinzipien sind genau die selben, die dort zur Anwendung kommen.

Das bedeutet also, das die Gefühle, welche der lebenden Materie ihre Verhaltensroutinen mitgibt nach den selben Prinzipien wie die der Feststofflehre funktionieren. Diese werden eben statt molekularstrukturellen Gesichtspunken eben nach den zellulärstrukturellen Gesichtspunkten abgehandelt.

So wie die Eigenschaft eines einzelnen Atoms oder eines Moleküles die Gesamteigenschaft des entsprechenden Probematerials bestimmt, so bestimmt die Eigenschaft einer einzelnen Zelle die Eigenschaften einer Zellstruktur und dem daraus gebildeten Organ oder sonstigen daraus entstandenen Gebilden. Es werden also die Eigenschaften der einzelnen Komponenten jeweils zu übergeordneten Gesamteigenschaften zusammengefasst.

Um sich das näher zu verdeutlichen, stelle man sich einfach mal die Physik vor,(Abteilung "Spins, Vektorenrichtungen, ihre Ladungen und Felder") in der es ja auch darum geht, wie elementare Ladungen und Bewegungen sich zu übergeordneten Ladungen und Bewegungsrichtungen des gesamten Objektes anordnen und als neues Ganzes mit "neuen" Eigenschaften darstellen.

Das heisst also nichts anderes, das aus den kleinsten Teilen sich immer ein grösseres Ganzes bildet, welches bei massenhaftem Auftretens wiederum zu einem noch höher übergeordneten Ganzen zusammenschliesst. Dabei werden also die Grundeigenschaften des jeweils unteren Levels immer durch "Weitervererbung" an die nächsthöhere Instanz weitergegeben, welche sie dann auf ihre spezielle Art und Weise zeigt und zur Anwendung bringt. (Dieses Prinzip lässt sich auch bei der vererbbaren Rechteverwaltung innerhalb des Windowssystems wiederfinden, wo es auch schon zu tiefgreifenden Verwirrungen führte, wenn diese Prozedere-Strukturen nicht richtig erfasst wurden)

Durch diese Prozedere werden also die Eigenschaften aus den untersten Grundlevels durch alle möglichen Grössenordnungen weitergereicht, bis zu der Grenze, wo dieses daraus entstandene "Etwas" entweder an ihrer eigenen Grösse zerbricht, oder in einen anderen Zustand übergeht(z.B. bei der Verdichtung von Materie zu Neutronenmaterie, Quarkmaterie oder Quantenmaterie.... oder sich letztendlich in reine Energie verwandelt.)

Bei einer Zellstruktur bedeutet dies, das ein lebendiger Organismus sich so weit entwickeln kann, das irgendwann im Verlaufe seiner Existenz eine neue Zustandsform ermöglicht wird oder ein evolutionärer Zusammenbruch(Auflösung) stattfindet, welche aber trotz allem den selben Gesetzen folgen, wie die des normalen Zustandskreislaufes der Materie auch.

Es findet also immer das selbe Prinzip Anwendung, und lässt sich so gesehen in allen beobachtbaren materiellen und geistigen Vorkommnissen wiederfinden. Dies erleichtert natürlich die Sache ungemein und würde auch dem Umstand Rechnung tragen, das daß Leben und das Universum nicht so kompliziert sind, wie es immer erscheint.

Genau das kann sich nämlich das Leben und das Universum gar nicht leisten, sonst wäre es wohl schon nach 5 Minuten nach den Urknall(wenn es ihn je wirklich gab) wieder in seiner Nichtexistenz verschwunden.

Nähere Einzelheiten

Entstehung eines Gefühls...

Prinzipien von "gefühlsmäßigen" Betrachtungen..

Stellenwert und Umgang mit Gefühlen...

Die Feinde des Gefühls...

Grafische Darstellung von den Prinzipien der Gefühle...