Struktur des Ichs

1. Das einzelne Ich...

Dieses individuelle Teil des menschlichen Seins(oder generell des lebendigen Seins..) definiert das Selbst auf den einzelnen Raum, welcher ein einzelner Körper oder eine einzelne Zelle oder ein einzelnes Glied einer Herde oder eines Schwarmes, oder sonst was verkörpert.

Selbst die Organe im Körper, dessen Muskelgruppen und Schleimhäute, Gliedmaßen und all die anderen in untergeordneten Gruppen organisierte Bestandteile des Menschens und allem anderen Lebens, folgen diesem Prinzip..
Dieses ermöglicht dem eigenen Einzeldasein, seinem Dasein einen höhergeordneten Zweck zu verleihen, welches erst überhaupt ermöglicht, das sich jemals irgendeine Zellstruktur oder sonstige Lebensgemeinschaft herausbilden konnte...

Es handelt sich also eigentlich um ein universelles Prinzip! (Ich nenne es einfach das "Schöpfungsprinzip")

Dieses Prinzip findet sich nämlich auch in der physikalischen Welt wieder, wenn z.B. elementare Teilchen sich zu Elektronen, Protonen und Neutronen zusammentun, welche wiederum Atome bilden, die sich wiederum zu chemischen Verbindungen und all den daraus gebildeten Mineralien und sonstigen Stofflichketen im Kosmos verbinden, welche wiederum durch gravitative Prozesse sich zu grossen Objekten formen bis hin zu Galaxienhaufen und schwarzen Löchern, wo sie wieder recycelt werden, um als Urkraft, ( der linearen Urenergie.. ) dem Schöpfungskreislauf wieder auf das Neue zur Verfügung zu stehen.

Schlussendlich gilt dieses Prinzip auch für alle Arten von magnetischen und elektrischen Feldern, sowie der Bewusstseine jeglicher Lebensform, deren Individualität aus der Summe seiner Teil-Individualitäten besteht.
( die Summe ist mehr als nur seine einzelnen Teile zusammengezählt... )

Also als notwendige Grundvorraussetzung existiert, damit all das, was es überhaupt im Universum zu sehen, zu erleben, zu erkennen und zu verstehen gibt, auch tatsächlich darin vorhanden sein kann und miteinander Wechselwirken.

 

2. Das kollektive Ich...

Was hat dies in diesem Falle mit dem Kollektiv zu tun??

Naja...würde ich z.B. meinen eigenen Staat nicht lieben und meine Pflichten ihm gegenüber nicht erfüllen, wie könnte dann ein Staat existieren und mir mindestens durch die gesetzgebende Gewalt ein einigermaßen sicheres Leben garantieren?
(gut...zwischen freiwillig seine Pflicht gegenüber dem Staat zu tun, oder durch gewisse Zwänge dazu gebracht zu werden, sind natürlich zweierlei Paar Stiefel..)

Aber genau um dieses Bestreben geht es!
In einer anarchistischen und wilden Umgebung ist ein vernünftiges Leben einfach nicht möglich, da man sich schon fürchten muss, überhaupt seine Wohnung zu verlassen, weil die Gefahr besteht, sofort schon an der Haustüre von einem Fress- oder Todfeind hingemeucghelt zu werden...
(Was wäre denn das für ein Leben, wenn ich schon mit gespanntem Hahn meiner vorgehaltenen Wumme das Haus verlassen müsste, nur um überhaupt vielleicht am Leben zu bleiben...nein Danke! trotz aller Liebe zum Abenteuer, aber das wäre mir doch etwas zu krass..)