Möglicher, anderer Ablauf der Katastrophe

 

Diese Version geht davon aus, das sich an der schwächsten Stelle zuerst mal ein kleiner Vulkan bildet
Dieser beschriebene Fall kann sich theoretisch ein paar Jahre bis Jahrzehnte hinziehen, bis es wirklich knallt

Wenn dies passiert, dann wird es erst ein kleines Loch an der schwächsten Stelle des "Deckels" geben, aus dem Magma fliesst. Dies wird dann aber von Tag zu Tag größer, je mehr die Magmakammer entlastet wird. Gleichzeitig werden immer mehr gelöste Gase aus dem Magma freigesetzt und lassen immer schneller immer mehr Magma austreten. Das macht diesen Vorgang so unberechenbar und gefährlich. Wenn der Magmafluss mal kurz stockt und eine Weile nichts fliesst, dann denken wir.."uff, ein Glück..." Dabei steigt aber der Druck noch viel stärker an, da ja jetzt aus der entlasteten Magma mehr Gase freigesetzt werden können. Und wenn sich das Ganze auch noch vermischt mit den wasserführenden Schichten im Untergrund, dann lässt sich ohne viel Phantasie aussagen, das die Situation brandgefährlich wird und sich keinerlei Aussagen über die einzelnen weiteren Abläufe mehr machen lassen. Dann kann es nur noch "am schlimmsten" werden. (davon gibt es sicher genügend beschriebene Fälle im Internet)

 

Das heisst also, es gibt in Wirklichkeit auf Dauer keinen harmlosen Ausgang dieser Sitruation. Und ich glaube, das St. Florians- Prinzip (..oh heiliger St. Florian, verschohn mein Haus, zünd andere an..) wird in diesem Falle wohl nicht gerade hilfreich sein. Aber wie gesagt, dazu sollten noch genauere Untersuchungen starten. Mich würde es mal interessieren, ob es Möglichkeiten gibt, eine hitzebeständige Kamera in so einen Geisier hinabzulassen um zu ergründen, was für Bodenbeschaffenheiten in mehreren hundert Metern Tiefe anzutreffen ist.