Mails zu dem Thema:
(....unabhänige Meinungen von Usern...)
 
1. von Volker Alban
(Anbohren)
2. VB1 .........Vervasser bekannt
(Überlebensgemeinschaft)
3. meine Vorstellung (J.C.)
(Aufschütten)
 
 

1. von Volker Alban

F í n í s.
So., 04.01.2004
Email:
volker.alban@freenet.de

 

 


 

Mail von VB1

2. Survival Farm (private Vorsorge für Katastrophen aller Art)

Ich habegehört, dass seit einigen Monaten begonnen hat recht kräftig zu rumoren im Yellowstone. Also bleiben wahrscheinlich keine Jahrzehnte mehr für Gegenmaßnahmen, sondern bestenfalls einige Jahre. Es wenig Sinn auf staatliche Organisation derartiger Katastrophen zu hoffen. Auf der anderen Seite sollte die private Vorsorge einen nicht finanziell ins Abseits überfordern und oder die gesamte Freizeit über Jahre hinweg ausfüllen.

Außerdem gibt es ja nicht nur Vulkane ,sondern auch Meteroiten oder weltweite Seuchen, vor denen man sich auch schützen möchte. Die Anforderungen sind jedes mal ähnlich. Überleben abgeschnitten von der Außenwelt über einige Monate oder Jahre hinweg. Zudem ist die Nahrungsmittelerzeugung in dieser Zeit nur eingeschränkt möglich.

Das Ganze ist mit halbwegs vertretbarem Aufwand möglich, wenn nicht jeder seinen eigenen „Bunker“ gräbt sondern mehrere zusammen eine entsprechende Anlage aufbauen und betreiben.

Als Ausgangsobjekt dient dabei ein landwirtschaftlicher Betrieb. Der wird umgebaut zur Survival Farm.

Damit er anschließend nicht nur rumsteht, kann man ihn dann noch als Ferienwohnung, Veranstaltungsgebaüde... nutzten. Zudem sollte die landwirtschaftliche Nutzung aufrecht erhalten werden.

Was muß die Survival Farm können.

- Nahrungsmittelvorräte für ca. 5 Jahre vorhalten

- Heizung für ein 10 –15 Grad kälteres Klima inkl. Brennstoffvorräten

- Eine eigene Trinkwasserversorgung (auch bei Frost und verschmutztem Wasser)

- Eine minimale Stromversorgung inkl. Brennstoffen

Zudem sollte ein gewisses Maß an Wohnlichkeit und Abwechslung gegeben sein und eine Doppelnutzung soll möglich sein. Damit das alles funktioniert, sollte man das Ganze schon für eine Bewohnerzahl von mindestens 100 Menschen auslegen.

Nahrung:

Preiswert und haltbar ist Futtergetreide für die Tiermast. (selbstverständlich ohne jegliche Zusätze). Es erfüllt praktisch die gleichen Anforderungen, wie Brotgetreide, kosten jedoch wesentlich weniger.

Zusätzlich müssen dann noch ein paar Konserven, und Vitaminpillen vorgehalten werden und ein kleines Gewächshaus für frisches Gemüse wäre nicht schlecht.

100 kg Getreide kosten maximal 15 €. 1 kg Getreide pro Person und Tag reicht etwa aus. Mit 400 kg Getreide und einigen haltbaren Lebensmitteln ist man dann dabei. Preis 60 € pro Jahr für Getreide und 40 € für ausgewählte Konserven.

Damit es nicht zu einseitig wird sollte man auch noch ein Gewächshaus ggf. mit Lichtfangvorrichtung oder künstlicher Beleuchtung vorsehen.

Heizung:

Man braucht ein gut wärmegedämmtes Gebäude mit Hotelzimmer ähnlichen Wohneinheiten. Küchen Aufenthaltsräume. werden gemeinsam genutzt. Der Verbrauch lässt sich dann auf 2 Liter Heizöl pro m² und Jahr senken. Setzt man pro Person 15m² an so reicht ein Brennstoffvorrat von 30 l pro Person und Jahr.

Strom:

Sollte nur für das Nötigste vorgehalten werden. Beleuchtung, Werkzeuge, und z.B. PCs. Dann reichen weniger als 100 kW Leistung für das gesamte Gebäude. Der Verbrauch wird auf ca. 300 kWh pro Jahr und Person reduziert. Dafür werden dann ca. 100 l Heizöl benötigt. Wenn man zusätzlich eine Windkraftanlage betreibt reduzieren sich die Kosten nochmals.

Wasser:

Hier sollte man mehrgleisig fahren. Ein funktionsfähiger Brunnen, Sammelbehälter für Regenwasser.

Und Vorrichtungen zum Schmelzen größerer Eismengen. Ein paar unabhängig von einander zu betreibende Filtersysteme sowie ein kleines Analyselabor zur Überwachung der Wasserqualität.

Allgemeines:

In normalen Zeiten wird der landwirtschaftliche Betrieb mit dem Ziel der größtmöglichen externen Unabhängigkeit betrieben. Möglichst wenig externe Ersatzteile, Keine Spritzmittel und keine Spezialisierung (Viehhaltung und Ackerbau parallel). Wenn in Krisenzeiten nicht mehr genügend Maschinen zur Verfügung stehen müssen halt die Bewohner mit anpacken. Wenn man viel Zeit hat könnte man das Ganze dann zu einer Biosphäre 2 ausbauen, allerdings sehr viel preiswerter.

Das man nicht mit 100% Trennung beginnt, sondern sich ganzlangsam dem Ideal nähert.

Ein landwirtschaftlicher Betrieb hat einen weiteren großen Vorteil. Es kostet nicht viel. Er sollte in einem Mittelgebirge liegen. Das ist sicher gegen Flutwellen, trotzdem ist auch bei Kälteeinbruch recht schnell wieder Nahrungsmittelerzeugung möglich. Zudem ist das Grundstück meistens groß genug um hinreichend Wohnraum für einige Hundert Personen zu schaffen. Die Größe neben der Kostenreduzierung auch einen weiteren Vorteil. Wenn mindestens 100 Personen in einem funktionierenden System zusammen leben, ist die Gefahr geringer in Phasen der Anarchie Opfer von Gewalt zu werden.

Das Ganze könnte dann finanziert werden wie ein Segelflugverein. Die Mitglieder bringen ihre Arbeit ein. Diejenigen die weniger Zeit haben, kaufen sich frei und davon werden die Materialien bezahlt.

Wenn alles fertig ist, erwirtschaftet der Hof und das Gebäude genug, um instand gehalten werden zu können. Natürlich kann man dort auch permanent leben. Schließlich entstehen ja keine Kosten. Also auch ideal für Leute die keine Miete bezahlen wollen, und nicht gezwungen sein wollen regelmäßig bezahlter Arbeit nachgehen zu m ü s s e n.

Wenn man dann alle Vorteile zusammenzählt, entsteht ein wirklich sinnvolles Projekt und nicht ein Kellerloch in dem man nur um sein blankes überleben kämpft. Und Spaß macht ein derartiges Bauprojekt allemal. Es reicht auch wenn eine handvoll Fachleute mit dabei sind. Die meisten Arbeiten kann man wenn man kurz angelernt und etwas beaufsichtigt wird.

Gruß VB1

 



 

3. Aufschütten:

Was gebraucht wird ist zuerst Zeit !!!

(Dauer solch einer Aktion könnten schon 30-50 Jahre werden. Zum Glück verlängert sich der Zeitfaktor, je weiter das Projekt fortschreitet)

Und Maschinen. Jede Menge davon!! Und groß müssten sie sein (Bergbau)

Als Beispielmodell eine Überschlagung mit Baggern und LKW´s mit 10 m³ Fassungsvermögen:

Ich dachte eigentlich an die Fläche der Magmakammer von ca. 25 mal 50 (oder sagen wir mal sicherheitshalber 60km) plus ca
20 km drum herum insgesamt also 45 mal 80 mal 4km =

Naja, das sind ca 15 000 Km³.

Da müssten dann ca. entweder mindestens 600 000 Lkw´s 35 Jahre fahren, oder die 220 00 Lkw´s 90 Jahre lang.
Meine alte Schätzung war vielleicht zu hoch gegriffen, da hätte es noch mal 3-fach mehr Aufwand gekostet.

Es würden wohl ein paar Jahre der Welt ihr Militärbugde dabei draufgehen. (aber na und??) Dies ist jetzt die (bilde ich mir ein) minimalste Konfiguration, die mindestens gebraucht werden würde.Da die Lkw,s höchstens 5-8 Jahre halten, wären das schon mal ca. 3 Mill. Lastkraftwagen. Dazu ca. 500 000 Bagger oder Planierraupen, die ebenfalls mit 5 Jahren Nutzwert zugeschlagen werden müssten.
Dann natürlich 50- 100 Milliarden Liter Sprit für die Fahrzeuge, ca. 25 Millionen arbeitende Menschen, und ca 30 000 Km Strassen. Ganze Städte müssten aus dem Boden gestampft werden, um den Menschen Wohnung und Aufenthalt zu bieten, ganze Ernten müssten aufgekauft werden, um all die Menschen zu versorgen. Millionen Tonnen Sprengstoffe müssten verwendet werden, um diese Massen an Geröll aus den umliegenden Gebirgen wegzusprengen.

Ich habe selbst keine Ahnung, was da alles auf uns zukommen wird... aber sollen wir einfach zusehen???

Nein! Ich denke nicht !!

Haben die Industrie- Nationen nicht immer so damit angegeben, es sei alles technisch machbar???
Dann können sie endlich mal beweisen, was wirklich geht.

Wenn Lkw´s so groß sind wie in den Bauxit- Minen oder sonst wo im Tagebau, könnte schon eine Menge mehr erreicht werden.
Und wer schon mal einen Schaufelbagger im Ruhrgebiet arbeiten gesehen hat, der wird diese imposante Erfahrung nicht so schnell vergessen.

Was ist denn das größte an Maschinen, welche zur Zeit auf der Welt existieren??? Ich habe davon nicht den geringsten Plan. Man könnte auch Neuentwicklungen speziell für diesen Fall entwerfen, Abraum- Transfer -Srassen zum Transport nach Yellowstone verwenden und was sonst noch anliegt.

Was denkt ihr??

Vielleicht denken wir einfach zu kleinkariert und sind deshalb momentan nicht in der Lage, an solch großen Dinge wirklich heranzugehen ??? Es werden noch andere Katastrophen auf uns zukommen, die wir jetzt noch gar nicht erfassen können,
wie z.B. wasweissichwassonstauchimmer...(schaut in den Medien, da stehen sie jeden Tag)

Was ich damit sagen will, ist... Sind wir bereit, die nächste Stufe der Entwicklung zu erklimmen ? Oder sind auf immer und ewig solcherlei Gross- Ereignisse unser Ende und wir haben niemals die Change, uns tatsächlich weiter zu entwickeln ?

Gut, manche denken vielleicht, das ich den Teufel an die Wand male.

Aber ich denke einfach an die Zukunft meiner Kinder und Enkelkinder, und daran, das die Natur durch solche Ereignisse immer und immer wieder an diesen Grenzen zerbricht und Jahr-zigtausende bis hin zu Millionen Jahren der Evolution vergebens waren.
(Platte abgestürzt und alle Daten wech) Deshalb finde ich, das wir uns darüber klar werden müssen, was wir wirklich wollen.

Nur dann können wir diese Stufe erklimmen. ...............................gez. J.C.

 

 


4.